Januar 25th, 2012

Aus dem g+-Universum (2) oder University 2.0 – bottom up or not at all

Einige spannende Posts mit teils zahlreichen Kommentaren und weiterführenden Links aus meinem Stream bei Google+ seien hier dokumentiert.

Erneut, weil inzwischen mehr Kommentare enthaltend, der Post von Gunter Dueck über Gegenwart und Zukunft virtueller Universitäten (22.12.2011).

Er spitzt zu: die etablierten Hochschulen sind zu Innovation in der Lehre nicht in der Lage, deren Versuche sind ohne Biss, hilflos. – Ich sehe Einzelbeispiele, die das stützen, denke, er hat Recht.

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Dieser Thread wurde übrigens ursprünglich von Frank Krings angestoßen, auch dort geht die Diskussion weiter. Er fragt in einem anderen Post, auf Apples Initiative abhebend: Kommt jetzt vor der YouTube-University die iTunes University?

Der Research-Professor @ Stanford Sebastian Thrun hat nach den positiven Erfahrungen mit seinen online-Kursen seinen Tenure Track aufgegeben (Jedenfalls sagt er das in diesem Vortrag auf dem DLD 2012) und baut jetzt Udacity.com auf.

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Christoph Kappes: Ich lese immer folgenden Satz “Transparenz schafft Vertrauen”. Stimmt der? (04.01.2012)

Januar 8th, 2012

Voller Rhein

Ähnlich wie vor einem Jahr.

Januar 1st, 2012

Bücher 2011

2011 gelesene Bücher


Dezember 26th, 2011

Meek’s Cutoff

»Meek’s Cutoff« ist den Kinobesuch auf jeden Fall wert. Gestern waren fast so viele Besucher im Mainzer Palatin, wie im Film Darsteller spielten. Immerhin.

Die amerikanische Indie-Regisseurin Kelly Reichardt hat einen intensiven Film über Aspekte des Oregon Trails 1840f. gedreht. Das traditionelle 4:3-Format erweist sich für die Konzentration als förderlich. Das Licht, die Farben, der Sound, die Story, die Figuren – alles ist treffsicher arrangiert und keine Sekunde langweilig. (Vielleicht ist Michelle Williams als Emily Tetherow schon ein klein wenig zu viel “Star”.) Es geht um Vertrauen, um konkurrierende Vorstellungen über den zu gehenden Weg. Dass diese konkreten Konflikte zwar eskalieren, aber nicht gelöst werden sondern offen bleiben, gefiel mir.

In den Jahren 1840 bis 1870 durchquerten mehr als eine Viertelmillion Menschen den amerikanischen Kontinent, um den Westen der USA zu besiedeln. Lillian Schlissel, 1982 bei Erscheinen des Buches Direktorin des Seminars für American Studies am Brooklyn College in New York, hat die Tagebücher von westwärts gehenden Frauen zusammengetragen, kommentiert und mit zeitgenössischen Photos versehen: »Frauentagebücher aus dem Wilden Westen«. Darin, auf Seite 45, findet sich folgendes Zitat der damals 13jährigen Lucy Hall Bennett, das den Hintergrund der Story des Filmes erläutert:

Wir trafen Steve Meek, der uns von einer besseren Route nach Willamette Valley erzählte. Ein Teil des Zuges weigerte sich, diese Abkürzung zu nehmen, und zog auf der alten Emigrantenstrecke weiter, aber viele folgten Meek auf dem Weg, der seither ‘Meeks Abkürzung’ heißt… Die Route war zuvor von den Pelzhändlern der Hudson Bay Company benutzt worden und war vielleicht für Lastpferde geeignet, aber sicher nicht für Emigranten auf Ochsenkarren. Das Wasser war voller Alkali, man konnte es kaum trinken. Es gab nur wenig Gras, und nach kurzer zeit hatte all unser Vieh wunde Füße von dem spitzen, steinigen Untergrund. Nachdem mehrere aus unserer Reisegruppe gestorben waren, wurde deutlich, daß Meek absolut nichts über die Route wußte.

s.a. die Rezension auf ZEIT-Online, Christoph Hochhäuslers virtuellen Meek’s Cuttoff Filmclub, Thomas Grohs Besprechung beim Perlentaucher (zweite Hälfte des Textes)


Dezember 22nd, 2011

Aus dem g+-Universum (1)

Einige Posts mit teils zahlreichen Kommentaren aus meinem Stream bei Google+ seien hier dokumentiert.

Gunter Dueck über Gegenwart und Zukunft virtuelle Universitäten (22.12.2011)
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André Spiegel über Jürgen Neffes Gutenberg-eBook-Essay beim Perlentaucher (20.12.2011)
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Martin Lindner (nach Anstoß von Aleks Scholz) über “richtige” Klimapolitik, die sich aus “der” Wissenschaft legitimiert (12.12.2012)
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Marcel Belledin (nach Anstoß von Martin Lindner und Michael Seemann) über Ideologien der “Leistung” und der “Gerechtigkeit” (06.12.2011)
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Jürgen Kuri zu Heinrich von Kleist, an seinem 200. Todestag (21.11.2011)
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ZEIT Online fragt, was sie Sue Gardner (Wikipedia) fragen soll (18.11.2011)
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Christoph Kappes zur Fragmentierung von Diskussionen – vermeiden oder hinnehmen? (16.11.2011)
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Martin Lindner über die arabischen Revolutionen des Jahres und den immer schon vorauseilenden geschichtszynismus auch und gerade der “antiimperialistischen” linken (21.10.2011)
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Christoph Kappes wirft in den Ring, was der netzpolitische Arbeitskreis der CDU Deutschland zum “Staatstrojaner” sagt (20.10.2011)

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