Juli 18th, 2009
Auch digitale Fotoapparate sind umständliche Vehikel, meist zu langsam. Wann endlich wird man Gesehenes aus dem Gehirn direkt speichern können?
Ein durchschnittlich warmer Sommerabend in der Stadt. Wir durchschnittlichen Leute sitzen vor der Taverne auf der Straße, genießen den Wein, das Essen und uns.
Es kommt ein etwas punkiges Tank Girl mit zwei riesigen Hunden angeschlendert; rechts und links schaukeln zwei Bierflaschen auf den Hüften, springen in den Hosentaschen. Sie schlängelt sich betont lässig zwischen den Tischen hindurch, vorbei.
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April 7th, 2009
Im gedruckten aktuellen Spektrum der Wissenschaften (4/2009, 88ff) steht ein interessanter Überblicksartikel (“Log-In ins Gehirn”) zum Stand der Dinge bei der Entwicklung der Gehirn-Maschine-Schnittstelle, insbesondere zu den wahrscheinlich greifbareren Möglichkeiten wie dem Download aus oder dem Upload ins Gehirn. Das kennt man spätestens aus William Gibsons Neuromancer-Trilogie.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, sowohl an den “Guten” wie an den “Bösen” werden sich die Ethiker noch abarbeiten müssen.
Mich fasziniert seit einiger Zeit eine scheinbar simple Funktionalität: das, was man sieht – oder glaubt, eben gesehen zu haben – durch eine aktiv ausgelöste Interaktion als hochaufgelöstes Image drahtlos auf eine Festplatte zu übertragen. Die besten Bilder hat man doch immer im Kopf, das Vehicle Kamera stört da nur.
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August 22nd, 2004
Ein guter, fürsorglicher Freund hatte mich vor dem bekannten Münchner Schicki-Micki gewarnt. Das dann auch prompt in Gestalt von zwei Bussi-Schrappnells im Flieger die Allgemeinheit nervte. Aber das war’s dann eigentlich auch schon damit, München war angenehm “normal” an diesem Wochenende.
Lange Gespräche mit einer lieben Menschin, prima Mädels mit ihrer tollen Ausstellung. Freude über Jim Jarmuschs »Coffee & Cigarettes«. Die Kneipen und Menschen im nächtlichen Glockenbachviertel sind nicht anders als mancherorts in Berlin.
Der Südfriedhof ist eindrucksvoll, produziert Bilder im Kopf, die ich erst gar nicht versuche, auf den Chip zu bannen, die Pinakothek der Moderne toppt ganz unaufgeregt die MoMa-in-Berlin-Show – Da ist weit mehr, doch die Zeit ist um.
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