Archiv für ‘Unterwegs’

April 23rd, 2012

Wochenende in München (Architekturfilmtage)

Ein langes Wochenende in München mit vollem Programm. Nach langer Zeit traf es sich gut, zu den 12. Architekturfilmtagen dort zu sein. Die Tagen standen unter dem Motto »Architektur | Reflexion | Transparenz«. Dieses Mal haben wir fünf der sechs Vorstellungen gesehen:

»Mies« (Regie+Buch: Michael Blackwood) sowie »Hearst Tower, New York« und »Torre Agbar, Barcelona« (Regie+Buch: Sabine Pollmeier, Joachim Haupt) in der ersten Vorstellung. Später dann noch »Les Mysteres du Château du De (Die Geheimnisse des Würfelschlosses)« (Regie+Buch: Man Ray) sowie erste Bilder (work in progress) des spannenden Projektes »Haus Tugendhat« (Regie+Buch: Dieter Reifarth) am ersten Abend; Dieter Reifarth beantwortete dann noch zahlreiche Fragen ausführlich.

Am Samstag dann (für uns) nur der Spielfilm »Chloe« von Atom Egoyan – der Film spielt zu großen Teilen im von Drew Mandel gebauten gläsernen Ravine House (siehe auch dort).

Am Sonntag dann zunächst »La Villa Santo Sospir« (Regie+Buch: Jean Cocteau) und »Aita (Vater)« (Regie+Buch: José María de Orbe) sowie »If Buildings Could Talk« (Regie+Buch: Wim Wenders) und »Le Paysage Interieur (Die innere Landschaft)» (Regie+Buch: Michel Wintsch). Die beiden letztgenannten Filme zeigten das futuristische Rolex Learning Center der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL).

Was bleibt: Wieder einmal ein den Kult um Mies van der Rohe mehrender Film (von 1985), interessante filmische Berichte über zwei nicht gewöhnliche Hochhäuser, eine spannende Vorschau auf den für 2013 zu erwartenden Tugendhat-Film von Reifarth, ein visuell und akustisch sehr beeindruckender Film des Basken de Orbe (»Aita«) sowie eine spannende Reportage über den Bau des Rolex Learning Centers in Lausanne. (Wenders’ manierierte 3D-Etüde kann man getrost vergessen.)

Das Programm mit einem Feature von Fritz Göttler: PDF beim Veranstalter, oder hier.

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Und dann noch: Erneut zum Staunen den Lepanto-Zyklus von Cy Twombly im Museum Brandhorst besehen. Die Entdeckung des Wochenendes war der obere Raum in der Buchhandlung Lentner am Marienplatz – der schönste Literaturraum Münchens. Das ist Eigenwerbung, die stimmen könnte.


Februar 26th, 2012

Gipfelkreuz in Schweißschlacken: Vulkaneifel

Ein paar Fotografien, aufgenommen in der Vulkaneifel bei Manderscheid. Das Meerfelder Maar zum Beispiel:

Wanderung vom Meerfelder Maar am Kratersee Windsborn vorbei, über den Mosenberg durch die Wolfsschlucht und das Tal der Kleinen Kyll, schließlich unterhalb von Manderscheid zurück nach Meerfeld. Der Windsborn ist übrigens – laut Tourbeschreibung – der einzige Bergkratersee nördlich der Alpen. Man sieht ihn hier nicht im Bild, dafür den Kraterrand aus vulkanischen Schweißschlacken, in der ein Gipfelkreuz steckt.

Zur Orientierung dort eine grobe Eifelkarte (Wikipedia).

August 4th, 2011

Das halbe Island in einem halben Monat

Eine kleine große Rundreise mit einem kleinen gemieteten Auto (4×4, also pistentauglich [*]) vom Flughafen Keflavík über Reykjavík, durch die Westfjorde und den Norden, dann die Kjölur-Route (F35) durch das Hochland.

Gegen Ende kurz beim „Golden Circle“ vorbeigeschaut, dann ab in den Süden: Küstenorte und die Berge Eyjafjalla vor dem Gletscher Eyjafjallajökull (die Eruptionen 2010) und vor allem die Gletscherzunge Sólheimajökull sowie der gefährlichste der Vulkane, die Hekla.

Schließlich via Reykjavík nach Keflavík und dann zum Rückflug.

Die Karte oben ist für eine Vergrößerung anklickbar. Google Maps erlaubt nur 24 Stationen in einer Karte, damit ist die Route nicht wirklich abbildbar. Die Stationen im Einzelnen sowie ein paar Fotos:

August 4th, 2011

Island: Wüsten und Oasen

  

Impressionen von zahlreich überquerten Hochebenen (heiði), durchquerten Steinwüsten (vor allem auf der Kjölur-Route) und aufgesuchten geothermalen Gebieten, deren heiße Quellen diese zu Oasen in der Wüste werden lassen (Hveravellir), oder die ziemlich nahe bei den Gletschern im Kerlingarfjöll für Farbe sorgen.

August 4th, 2011

Island: Historisches

Keine Ausführungen zur isländischen Geschichte, dafür einige Bilder von musealen historischen Orten und Gebäuden.

Dabei ist häufig die Torfbauweise zu sehen. Torfplaggen statt das knappe Holz für die Wände und Grassoden auf den Dächern sorgten für eine gute Wärmeisolation. Die Beständigkeit dieser Bauweise bei Erdbeben soll sich in der Vergangenheit erwiesen haben.

Einige (Außen-)Aufnahmen von den Torfgehöften in Glaumbær, Laufás und Holár (zweiter Bischofssitz auf Island), und anderes.