Februar 14th, 2008
Die – gefühlten – Habseligkeiten sind transferiert, inzwischen gut in Mainz angekommen. Die leere Wohnung ist fast fertig gemalert.
Noch ein paar Tage in Berlin ausharren: Gut dass es um die Ecke “Marcello” als Ersatzwohnzimmer gibt. Und gut, dass Berlinale ist: Am Freitag und Sonntag, den Putztag einrahmend, gibt’s je drei Filme aus Australien, Deutschland, Israel, Kanada und von den Philippinen. Und “Julia” mit Tilda Swinton!
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Februar 8th, 2008
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Februar 15th, 2007
Dieses Jahr sah ich zwei fernöstliche Filme auf der Berlinale: Oku Shutaros »Cain’s Descendant« sowie »Spider Lilies«. Der japanische Film war ziemlich ungenießbar weil ambitioniert belanglos. Ein Theatermensch, Beleuchter macht einen Film mit einem Regisseur als Hauptdarsteller. »Strange Circus« im vergangenen Jahr bot perverse, bonbonfarbene Trauma-Alpträume, »Cain’s Descendant« ist einfach nur grau, öd, trost- und lustlos, und schnell mit dem Abblenden wenn es eklig wird. Der Regisseur wollte wohl zeigen, dass Japans Realität nicht (nur) bunt, laut und hektisch sondern grau, stinkend, öde, langsam ist. Und eine Parabel über Ausbeutung ist es auch noch.
Der taiwanesische Beitrag »Ci-Qing« bzw. »Spider Lilies« von Zero Chu war nicht nur eine Weltpremiere sondern auch optisch und erzähltechnisch von anderem Kaliber. Es geht um Tattoos und die Geheimnisse dahinter, um Identität finden, um Liebe. Das ist spannend und unterhaltsam umgesetzt, und ganz und gar nicht lustfeindlich. Das ist doch schon ‘mal etwas. – Und für den Teddy Award hat’s auch gereicht!

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Februar 13th, 2007
Das Sujet klingt ja erst ‘mal nicht spannend: Tracey “Its” Berkowitz, 15, just a normal girl, hat Probleme mit ihrer Pubertät. Das familiäre Prekariat sowie die vom coolen Billy “Asshole” Zero nicht erwiderte Liebe machen’s auch nicht besser.
Doch der kanadische Film »The Tracey Fragments« überzeugt formal. Bruce McDonald und seine Crew haben zwar nur 14 Tage gefilmt, aber neun Monate Fragmente kompiliert. Diese hunderte, tausende (?) von Fragmenten: Bilder, Szenen des selben Augenblicks aus verschiedenen Perspektiven, zeitgleich auf der Leinwand arrangiert spiegeln die Realität, die Gedanken und Phantasien Traceys. Die Anzahl gleichzeitig gezeigter Fragmente schwankt in Abhängigkeit von der Situation zwischen 1 (gaaaanz selten) und mehr als 24. Daraus entsteht ein eigenartiger Sog, man symphatisiert immer mehr mit der Hauptfigur Tracey.
Ich kann mich nicht erinnern, je in einem Film derart oft “f*ck” gehört zu haben. Und: Den Namen Ellen Page sollte man sich merken.

(s.a. Film-Website)
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Februar 11th, 2007
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