Juli 1st, 2012
Vorgestern feierte Ror Wolf seinen 80. Geburtstag, vermutlich hier in Mainz. Am Wochenende davor habe ich sein Buch »Raoul Tranchirers vielseitiger großer Ratschläger für alle Fälle der Welt« auf dem Johannisnacht-Büchermarkt erstanden. Unter dem Stichwort Abkühlung findet sich dort ein solcher Ratschlag für die augenblickliche Situation:
Abkühlung erreicht man, indem man sich ruhig verhält, erfrischende säuerliche Getränke genießt, viel kaltes Wasser bereit hält und trinkt, weil das Wasser die Schweißbildung fördert und durch Verdunsten des Schweißes Abkühlung erzeugt wird. Nützlich sind außerdem Körpereinpackungen mit Namen: das nasse Hemd und der spanische Mantel.
Alles klar?
Neuausgabe im Fischer Taschenbuchverlag
Würdigung von Ror Wolf zum Achtzigsten von Hubert Spiegel in der F.A.Z. vom 30. Juni 2012, Seite Z3
Gepostet in Literaturen | Keine Kommentare »
Mai 28th, 2011
… am sanierten Eisenturm Mainz, ehemals Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung am Rhein, jetzt Sitz des Kunstvereins Mainz e.V..
weiterlesen »
Gepostet in Regionales | 2 Kommentare »
Mai 22nd, 2011
Die hölzernen Skulpturen von Meisterschülern der Klasse Balkenhol – hier Stephan Seitz mit »Antonie und Theresa« sowie das Mädel von Evelyn Weinzirl – bringen zweifellos Frische in die Promenadenausstellung Schönheit und Natur – Skulpturen am Rheinkilometer 529 in Bingen. Germania auf der anderen Rheinseite erblasst!
Gepostet in Künste | Keine Kommentare »
Dezember 31st, 2010

2010:12:30 14:02:52, 1/15, f2.8, iPhone4
Griechischer Jünglingstorso, Mitte 4. Jh. v.Chr., in der Ausstellung »Leib und Seele« im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.
Gepostet in Fotografien, Künste | Keine Kommentare »
September 18th, 2010
In Barcelona laufen noch zwei Ausstellungen zum Gesamtwerk von Miquel Barceló: »Tot Barceló«. Während die Werke im CaixaForum den Zeitraum seit 1983 abdecken, findet man in der ehemaligen Kirche Santa Monicà an den Ramblas das Frühwerk, »Miquel Barceló vor Barceló, 1973-1982« genannt. Dort hängt diese Skizze.

Über die Bedeutung kann man nur rätseln. Nebenan hängen eine Reihe von Skizzen und Bildern, die ein – vermutlich – frühes und traumatisches Erlebnis mit reißerischen Hunden thematisieren. Sich ein Pferd zur Flucht zu wünschen, ist da naheliegend. Das Wort „blau“ bedeutet im Katalanischen genau dasselbe wie im Deutschen. Vermutlich nimmt Barceló hier ironisch auf den historischen Terminus, die Künstlervereinigung, Bezug.
Gepostet in Künste | Keine Kommentare »