Artikel getaggt mit ‘Kunst’

August 4th, 2013

A Place Beyound Belief

A Place Beyound Belief

Lichtskulptur im Hafen von Stromness, Orkney Insel Mainland, Schottland / UK

Juli 1st, 2012

Abkühlung

Vorgestern feierte Ror Wolf seinen 80. Geburtstag, vermutlich hier in Mainz. Am Wochenende davor habe ich sein Buch »Raoul Tranchirers vielseitiger großer Ratschläger für alle Fälle der Welt« auf dem Johannisnacht-Büchermarkt erstanden. Unter dem Stichwort Abkühlung findet sich dort ein solcher Ratschlag für die augenblickliche Situation:

Abkühlung erreicht man, indem man sich ruhig verhält, erfrischende säuerliche Getränke genießt, viel kaltes Wasser bereit hält und trinkt, weil das Wasser die Schweißbildung fördert und durch Verdunsten des Schweißes Abkühlung erzeugt wird. Nützlich sind außerdem Körpereinpackungen mit Namen: das nasse Hemd und der spanische Mantel.

Alles klar?

Neuausgabe im Fischer Taschenbuchverlag
Würdigung von Ror Wolf zum Achtzigsten von Hubert Spiegel in der F.A.Z. vom 30. Juni 2012, Seite Z3


Mai 28th, 2011

Viel frische Farbe…

  

… am sanierten Eisenturm Mainz, ehemals Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung am Rhein, jetzt Sitz des Kunstvereins Mainz e.V..

Mai 22nd, 2011

Skulpturen in Bingen

      

Die hölzernen Skulpturen von Meisterschülern der Klasse Balkenhol – hier Stephan Seitz mit »Antonie und Theresa« sowie das Mädel von Evelyn Weinzirl – bringen zweifellos Frische in die Promenadenausstellung Schönheit und Natur – Skulpturen am Rheinkilometer 529 in Bingen. Germania auf der anderen Rheinseite erblasst!

s.a. fishandchips am Rheinkilometer 529


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Dezember 31st, 2010

Looking forward



2010:12:30 14:02:52, 1/15, f2.8, iPhone4

Griechischer Jünglingstorso, Mitte 4. Jh. v.Chr., in der Ausstellung »Leib und Seele« im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

September 18th, 2010

Blau Reiter

In Barcelona laufen noch zwei Ausstellungen zum Gesamtwerk von Miquel Barceló: »Tot Barceló«. Während die Werke im CaixaForum den Zeitraum seit 1983 abdecken, findet man in der ehemaligen Kirche Santa Monicà an den Ramblas das Frühwerk, »Miquel Barceló vor Barceló, 1973-1982« genannt. Dort hängt diese Skizze.

Miquel Barceló, Blau Reiter

Über die Bedeutung kann man nur rätseln. Nebenan hängen eine Reihe von Skizzen und Bildern, die ein – vermutlich – frühes und traumatisches Erlebnis mit reißerischen Hunden thematisieren. Sich ein Pferd zur Flucht zu wünschen, ist da naheliegend. Das Wort „blau“ bedeutet im Katalanischen genau dasselbe wie im Deutschen. Vermutlich nimmt Barceló hier ironisch auf den historischen Terminus, die Künstlervereinigung, Bezug.

September 18th, 2010

Laubebrunnen

Der offenbar sehr produktive Bildhauer Peter Lenk hat für Konstanz nicht nur die Figur der Imperia an der Hafeneinfahrt geschaffen, sondern auch den Laubebrunnen. Dieser steht in einem Ensemble mit dem Triumphbogen zwischen den Fahrspuren der Unteren Laube. Laut Wikipedia „karikieren die grotesken Figuren des Brunnens den Autowahn, die Eitelkeit, die Sexbesessenheit und andere Unsitten der Gesellschaft.“

Zwei Detailansichten:

   


Juli 27th, 2010

Wild Girls

Lettre International 89Ich habe mir ‘mal wieder eine »Lettre International« gegönnt. Friedrich Kittler, Werner Schroeter sind ja (fast) schon Grund genug, aber es gibt Interessantes mehr. Auch sind da meist die großformatigen und gut reproduzierten Fotografien; dieses Mal zusätzlich auch einige, meine Sinne kitzelnde Aquarelle von der in Berlin lehrenden Japanerin Leiko Ikemura.

Diese Aquarelle werden im Inhaltsverzeichnis von einer anonym bleibenden Person – einfach nur genießen reicht ja nicht – wie folgt annonciert:

Die japanische Künstlerin liebt das Wasser. Die femininen Wesen ihrer Aquarelle entstammen einer Sphäre aus Licht, Farbe und fließender Musikalität. Zwischen Rebellion und Zartheit, energischer Behauptung und halluzinatorischer Verflüchtigung bewegen sich ihre transparenten Figurationen in entmaterialisierter Farbigkeit. Spukhaft aufscheinende Antlitze, die zwischen körperlicher Manifestation und geisterhafter Auflösung schweben. Sie verwehren sich dem Ausdruck einer unangefochtenen Identität. Konturen und Flächen bringen transpersonale, fluide Wesen aus dem universalen Repertoire der Gefühlsbewegungen zur Erscheinung, archaisch und elegant, bedrohlich und verletzlich, gegenwärtig und zeitlos. Es sind Metamorphosen der Weiblichkeit, in denen sich auch Ikemuras Verständnis manifestiert, daß „Ich“ kein festes Konstrukt ist, sondern eher ein facettiertes, durchlöchertes, wandelbares, vielgestaltiges, poetisches Etwas, in dem die Unfaßbarkeit von Werden und Vergehen spürbar wird.

Alles klar?

Lettre International hat offiziell keine Rubrik Satire.

Zitat: Lettre International, #89, Sommer 2010, S. 5. Die beiden „ß“ stehen da so im Original, also auch hier.