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Fotoausstellung im Oktober

IMG_1230Dialoge 03: Transit: Orte

In der Kellergalerie der Schader-Stiftung in Darmstadt gibt es Fotografien von Rebecca Wilton und Florian Albrecht-Schieck zu sehen, große Formate von städtischen Orten, die in einem Übergangsstadium sind, z. B. im Verfall. Transit-Orte, die zu Nicht-Orten (Marc Augé) geworden seien.

Ich finde a) dass sich die Ausstellung vor allem wegen der Fotografien von Albrecht-Schieck lohnt und b) dass der Ausstellungsort selbst den Charme eines Nicht-Ortes im Sinne Augés, wie ich den Text erinnere, hat: anonym, austauschbar, da standardisiert bezeichnet und designed.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Februar 2016.

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Triest #2

Triest Ende Juli 2015, zum zweiten Mal nach 2013. Fünf Tage und Nächte Flanieren in der großartig(st)en Stadt am Meer, einschließlich zweier Abstecher nach Muggia und Miramare. Einige Fotos zum Blättern:

Urbane Brachen #2

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Mainz, Zollhafen, Herbst 2012. Das wird nun langsam aber sicher zugebaut, siehe dort.

Urbane Orte #2 (LIVE IST GEILER ALS ONLINE)

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Mainzer Ecken. – Klick für die volle Pracht.

Urbane Orte #1

Darmstadt

Urbane Brachen #1

Da geht noch etwas: hübsche Brache in Darmstadt, Mornewegstr., Nähe Hauptbahnhof.

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Nicht dass man das zubauen sollte. Aber. – Klick für die volle Pracht.

Triest #1

Triest (Trieste, Trst) als Stadt hat mich visuell überwältigt. Das Licht, die Umgebung, die Architektur – man lese diese Hymne, und man wird vielleicht verstehen. Ich jedenfalls habe dort hinsichtlich des Fotografierens versagt. Und so gibt es nur ganz wenige Aufnahmen von der Piazza Unita d’Italia – dessen eine Seite sich zum Meer hin öffnet –, vom Römischen Theater sowie vom Yachthafen (an der alten Fischhalle). Es gibt hier keine Bilder von den römischen Fundamenten und dem Arco di Riccardo (Richardsbogen, dem älteste Monument der Stadt), keine Bilder von Menschen auf der Mole bei schäumender Gischt vor eindrucksvoller Karstkulisse, vom Canal Grande, auch die zahlreichen Paläste und die fünfschiffige Kathedrale von San Giusto wollten nicht aufs Bild, die Grotta Gigante schließlich erst recht nicht.
Ein anderes Mal.

Dublin

Ein paar Impressionen vom Dublin-Wochenende Mitte Juli:

Der spanische Architekt Santiago Calatrava ist ein Spezialist für Brücken. Diese begegnen dem Reisenden in vielen europäischen Städten, so auch in Dublin: In den Docklands spannt sich seit ein paar Jahren die an eine Harfe erinnernde Samuel-Beckett-Brücke über die Liffey. – Ein paar Fotos, u.a. aus Temple Bar am Freitag Abend sowie Sonntag nachmittags aus der „Hafencity“ rund um die Liffey und den Grand Canal Docks.

Island: Häuser, Orte

Der typische Charme, der von einigen Fischerdörfern und kleinen Städten auf dem Lande ausgeht, beruht oft auf der Verwendung intensiv farbigen Wellblechs. Wellblech scheint der einzig wirksame Baustoff zu sein, der einigermaßen den Widrigkeiten von Wetter und Klima trotzt.

Mitunter halten sich aber auch einige typische Holzhäuser in den Orten, wobei Holz ein sehr knapper Baustoff ist.

Die Torfbauweise ist rein historisch.

Einige Beispiele aus Reykjavík, Breiðavík, Þingeyri, Bolungarvík und Keflavík.

Island: Reykjavík

LEIFR EIRICSSON
SON OF ICELAND
DISCOVERER OF
VINLAND


THE
UNITED STATES
OF AMERICA TO
THE PEOPLE
OF ICELAND
ON THE ONE
THOUSANDTH
ANNIVERSARY
OF THE ALTHING
A.D. 1930


Das ist die Inschrift auf der Rückseite des Sockels der Statue vor der Hallgrímskirkja. Das Leifur-Eriksson-Denkmal wurde 1930 von Stirling Calder geschaffen. – Einige sonntägliche Impressionen aus Reykjavík, nachmittags und abends.