Artikel getaggt mit ‘Wandern’

Juni 9th, 2014

Pfingstwald

Vier Fotografien vom Bärenpfad bei Nohfelden, Saarland.


(s.a. dort)

Mai 26th, 2013

Staffelalm am Rabenkopf

Gutes Wetter sieht anders aus, klar. Ist aber deutlich seltener zu haben als solches wie am Pfingstmontag: Blicke von der Staffelalm (1320m) unterhalb des Rabenkopfes in Richtung Südosten.

August 5th, 2012

Wandertage im Grünen

Because of the song made famous by Johnny Cash, visitors to Ireland also often expect to see the famous Forty Shades of Green. But if they’re flying into Dublin, over what James Joyce called ‘snot green’ Irish Sea (make that 41 shades), they may be disappointed. A combination of intensive farming and dubious planning decisions has reduced the number of recognisable shades of green around Ireland’s capital to about 15. [...] It’s only when you get out into the countryside that Ireland’s reputation as the Emerald Isle is vindicated.
»Xenophobe’s guide to the Irish«, London 2005, S. 12


Los ging es im Dauerregen im Marlay Park im Süden Dublins. Dann wurde es in und um Glendalough trockener, zuletzt schließlich auf Howth regelrecht heiter.

Beweisfotos nachstehend:

Februar 26th, 2012

Gipfelkreuz in Schweißschlacken: Vulkaneifel

Ein paar Fotografien, aufgenommen in der Vulkaneifel bei Manderscheid. Das Meerfelder Maar zum Beispiel:



Wanderung vom Meerfelder Maar am Kratersee Windsborn vorbei, über den Mosenberg durch die Wolfsschlucht und das Tal der Kleinen Kyll, schließlich unterhalb von Manderscheid zurück nach Meerfeld. Der Windsborn ist übrigens – laut Tourbeschreibung – der einzige Bergkratersee nördlich der Alpen. Man sieht ihn hier nicht im Bild, dafür den Kraterrand aus vulkanischen Schweißschlacken, in der ein Gipfelkreuz steckt.

Zur Orientierung dort eine grobe Eifelkarte (Wikipedia).

Mai 2nd, 2011

Brecherspitz

Wer Ende April, Anfang Mai noch einmal Schnee (2006 auf der Baumgartenschneid) oder zumindest dessen Reste sehen will, der muss nur eine Tagestour in die Münchner Hausberge unternehmen. Schnee gab es zum Glück dieses Jahr auf dem Brecherspitz nicht wirklich, dafür haben wir für den Abstieg nicht den leichtesten Weg gewählt. Aber schließlich muss und kommt man dahin zurück, wo man herkam…

  


September 7th, 2010

Costa Brava 2010

21 Tage Barcelona, Montserrat, Costa Brava, Cap de Creus (Wandern und Sightseeing, Mitte August bis Anfang September) sollen hier kursorisch dokumentiert werden. Die Stationen im Einzelnen: Barcelona – Les Fonts de Terrassa – Montserrat – Palamós – Begur – Pals – Torroella de Montgri – L’Escala / Empúries – El Port de la Selva – Cadaqués – Barcelona.

    
    


Die Liste der Eindrücke ist natürlich ellenlang, ich greife hier nur Einiges heraus.

Barcelona:
Miquel Barceló total, vor allem »La solitude organisative, 1983-2009« im CaixaForum (Barceló begeistert mich, wie schon vor einem Jahr in Venedig)
natürlich mein absoluter Architekturfavorit, der Pavillon von Mies van der Rohe (mit Georg Kolbes Morgenröte)
die Plätze in la Ribera, el Raval und el Gòtic
wie leicht es ist, seine Brieftasche los zu werden

Montserrat:
die Canyons, die die heutigen Rinnsale Riera del Morral und Riera del Moli östlich von Olesa de Montserrat schufen – damals, als sie noch wirkliche Flüsse waren
das Sommergewitter und die Bergtouren im Montserrat – in 1200m Höhe auf Felsen aus Muschelkalk zu sitzen ist ein gutes Gefühl
nach der Gipfelwanderung auf den Sant Jeroni Caravaggios »Hl. Hieronymus / Sant Jeroni« im Montserrat-Museum

Costa Brava:
das abendliche Leben in der Altstadt von Begur, vor allem auf dem Placa de Villa
die Geckos von Torroella de Montgri, und die Fiesta Mayor
die Ausgrabungsstätten griechischer und römischer Besiedlung von Empúries
die Sternschnuppe über El Port de la Selva
der Abstieg vom Kloster Sant Pere de Rodes nach Selva de Mar
der gut dreitägige Tramuntana auf dem Cap de Creus
die coolen Hunde und Katzen von Cadaqués

Ein paar Fotos und Tipps…

Oktober 4th, 2009

Wandern im Flaschenhals

Der rechtsrheinische Rheinsteig führt den Wanderer zwischen Lorch und Kaub durch den historischen Freistaat Flaschenhals. Von 1919 bis 1923 dauerte diese Folge eines groben, völkerrechtlich anerkannten Vermessungsfehlers. – Wirtschaftlich konnte man in dieser Zeit nur durch Schmuggel überleben.

Heute verläuft dort, im Flaschenhals, die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz.

Der Rhein hat derzeit fast ein Lagunen-Flair, und die bewaldeten Hänge tun so, als wäre Indian Summer.


August 12th, 2009

Summer Madness

“Es gibt keine Idyllen in dieser Welt. Nirgendwo. Ein Idylle ist ein Gefühl von Menschen, das ist alles Täuschung.”
Peter Handke, im Interview


Wenn das Gelbe und das Braune sich unter das Grüne mischt, langsam unübersehbar wird, dann beginnt der Sommer zu sterben.

Von München aus kann man komfortabel und schnell in verschiedene Richtungen in die nahen Berge fahren. Das macht man, um die auch »Münchner Hausberge« genannten Gipfel zu besteigen, wobei man von landestypischem Personal am Wegesrand angefeuert wird.

    

Auf den Gipfeln haben Gipfelkreuzerrichtungsvereine, z.B. der im Trachtenverein Miesbach, ihre durchweg hässlichen Kreuze aufgestellt. [*] Diese stehen meist auf einem Sockel, der mit vaterländischen Gedenktafeln bepflastert und ein Hohelied der Pflichterfüllung ist.

Manchem, der ziemlich atemlos oben ankommt, mag dieser Anblick Trost und Ansporn oder auch Belohnung oder von jedem etwas sein. Die Aussicht – meist ein bis drei Seen in den Tälern und andere, höhere Bergwände vis-à-vis – kann einem schon ‘mal fast den übrig gebliebenen Atem nehmen.

Der Sommer dort oben wehrt sich, es blüht, summt, wimmelt und krabbelt, wohin man auch schaut. Wer wie ich das Frühjahr dort nicht erlebt hat, kann versucht sein, dies fälschlich für das Optimum zu halten.

Cy Twombly: 'Summer Madness', 1990; Foto: Sammlung Udo und Anette Brandhorst

Im Museum Brandhorst in München dann Cy Twomblys »Summer Madness«, eine unverhoffte Entdeckung und Belohnung für mich.

[*] Jedenfalls habe ich bei den bisherigen drei (1, 2) Exkursionen noch kein ansehnliches gesehen.