Monthly Archives: Juni 2007

Handfeste Arbeit macht Spaß!

Ich habe heute das erste Mal seit ein paar Jahren wieder eine Linux-Kiste nicht nur just for fun, sondern für den produktiven Einsatz aufgesetzt. Und im Gegensatz zu früher habe ich Debian (Etch) genommen. Debian-Installationen hatte ich als etwas nicht sooo Angenehmes in Erinnerung, deshalb war ich heute positiv überrascht. Die Paketauswahl ist zwar etwas merkwürdig geraten, einige wichtige fehlten gar, auch laufen noch ein paar unnötige Dienste zuviel, aber das wächst sich ‚raus.

Wozu das Ganze? Ich möchte für uns ein kleines Intranet, zunächst nur auf Basis von Serendipity und WebCalendar, bauen.

Bibliotheks-Tourismus

Die Veranstaltung „Internetrecht und Technische Aspekte der Datensicherheit“ gestern im IKMZ der BTU Cottbus war inhaltlich eher entäuschend flach. Schwamm drüber!

Wäre nicht das eine oder andere Gespräch am Rande sowie nicht zuletzt das interessante Gebäude von Herzog & de Meuron gewesen…

Wie auf den Handy-Bildern vielleicht erkennbar ist, ist’s innen ziemlich grell-bunt. Es gibt reichlich billig aussehendes Blech als Deckenverkleidung und gatterartige Abtrennungen für Carrels und Arbeitsplätze des Personals. Es ist laut. Und die Regale sind halb leer.

        

Daydream Nation

Seit Tagen die Songs via Stöpsel im Ohr … die Vorfreude steigt …

Sonic Youth performen heute abend in Berlin ihr fast 20 Jahre altes, legendäres Album »Daydream Nation«. Die Musik ist dermaßen zeitlos, Kim Gordon, Thurston Moore und Lee Ranaldo sind alles andere als Mumien: eine Totenmesse wie bei Lou Reeds derzeitigen, opernhaften Berlin-Performances ist gewiss nicht zu befürchten.


(siehe da, dort und dort; der muenchenblogger hat das andere Konzert in Deutschland schon erlebt)

Consulting 2.0

Behauptet habe ich es ja schon länger, dass in der üblichen Nicht-Kommunikation von Anwendern untereinander im – Öffentlichen Sektor – ein Veränderungspotenzial schlummert, das den Dienstleistern, wie Softwarehäusern und auch Consultern, das (Über-)Leben auf dem Markt schwer machen könnte. Desinformation, Teile & Herrsche und dergleichen mehr hätten weniger Chancen. Doch abgesehen von Kontakten auf Arbeitsebene funktioniert solch eine Kommunikation in Deutschland nicht. Auf der Managementebene ist das gegenseitige Anlächeln mit Abgrenzungsverhalten, Konkurrenzdenken und -angst unterfüttert.

Das in Britannien aufkommende „Consulting-free Consulting“ zeigt, dass es auch anders gehen kann.

(via computerwoche)

Das Auge kauft mit!

Fundamentalisten, Frickler und Spartaner werden das nie begreifen, Anspruch auf Ästhetik hin, Waren-Fetischismus her.

Mit offenen Augen und offenem Geist

So möchte Cindy Sherman ihre Bilder betrachtet wissen. Sagt sie am Ende eines durchaus erstaunlichen Interviews mit Christina Weiss, die wiederum ihr Gespräch mit der Künstlerin in deren Atelier in New York so zusammenfasst:

Ich sitze einer wunderbar kindlichen Spielerin gegenüber, die mit ihren Körperverfremdungen die Welt kommentiert – durchaus lachend und heiter.

Wer wie ich die Filme von David Lynch mag, der wird sich vermutlich auch über die Werkschau (30 Jahre Œuvre, Katalog) im Gropiusbau in Berlin freuen und die Bilder genießen. Die Theoretiker und Deuter haben sich an ihr und ihren Bildern abgearbeitet, tun es immer noch, wie in der Ausstellung nicht zu überhören ist. Doch Sherman selbst nimmt eine angenehm antitheoretische Gegenposition ein. Auch sind alle ihre Bilder wie Serien „Untitled“, die Titel der meisten thematischen Serien sind Zuschreibungen der Kunstkritiker. (Es gibt einige Ausnahmen wie „Bus Riders“ und „Untitled Film Stills“.) Ihre Bilder bieten Projektionsmöglichkeiten für die Phantasie des Betrachters, bedienen dessen Wunsch nach Fiktion, sind Ausdruck von (unseren) Alpträumen und märchenhaften, rätselhaften Visionen. Sherman reflektiert das Frauenbild einer männlich dominierten Gesellschaft, stellt Schönheit als gemachte Schönheit bloß. Eine Serie bezieht sich auf Klassiker der Kunstgeschichte, auf alte Meister wie Botticelli und Caravaggio. Die letzte Serie befasst sich mit dem, was das Wesentliche hinter der Clownsmaske ist, und dokumentiert den Einzug des Digitalen (im Hintergrund).

      

Alle Bilder © Cindy Sherman; oben Untitled #133 (1984), unten von links Untitled #66 (1980) sowie #424 (2004).

I18N

“US-Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch”
„britisches Englisch, Dänisch, Polnisch und Ungarisch”
„Deutsch“
»auch Deutsch«
«Französisch und Kroatisch»
”Schwedisch und Norwegisch”

(Have a lot of fun using HTML Entity Character Lookup!)