Monthly Archives: April 2008

Schwerbelastungskörper für Germania II

Anläßlich des Tages des Offenen Denkmals 2004 konnten sich Interessierte den 1941 gebauten Schwerbelastungskörper auch von Innen ansehen, siehe hier.

Der Schwerbelastungskörper liegt nur ein paar Mausklicks vom Flughafen Tempelhof (derzeit ja wegen des Streits um die bevorstehende Schließung auch im Ausland in aller Munde) entfernt. Und so erklärt Pruned jetzt, was das ist: Heavy Load-Exerting Concrete Body.

(s.a. stadtumbau-berlin.de zum Thema, Foto aus der Berliner Denkmaldatenbank)

Auf’m Campus #4


Depopulation of Eastern Germany

Das Thema des Schrumpfens hatten wir hier ja schon öfters. The Economist schreibt anläßlich der IBA 2010 über die schrumpfenden Städte in Sachsen-Anhalt: Aschersleben, Köthen, Dessau, Staßfurt.

From the death of cities, the hope is that new life will emerge.

(via Pruned)

Avantgarde verwirrt

Letztens, im Bahnhofszeitungsladenkiosk, über den Schwulst in Spex gelacht.

Und, gelegentlich, über die kollektive Hysterie der Feuilletonisten den Kopf geschüttelt. (Bessere Beispiele waren da schon die Texte von Thomas Winkler in der FR und Thomas Groß in der Zeit.)

Trotzdem. Diese Platte ist genial. Wenn schon Pop, dann…

(Aber letztlich ist das nur ausgedrückte Be- und Empfindlichkeit, nicht wirklich wichtig.)

Mainz Photos #9

  

Rechtsrheinisch, die offene Wunde AKK.

Bluepedia

Gunter Dueck berichtet jetzt – nach einem Interview in der Computerzeitung vor einiger Zeit – in seiner Dueck-β-Inside-Kolumne im Informatik-Spektrum ausführlich über das von ihm initiierte Bluepedia-Projekt. Bluepedia ist internes Wissensmanagement, aufgezogen analog der Wikipedia.

Seiner Meinung nach kann Wissensmanagement in einem Firmen-Intranet nicht funktionieren, da sind viel zu viel Regulation, Vorschriften, alte Unternehmenskultur. Für echtes, absichtsloses, nutzbares Wissen brauche man eine Wikipedia.

Warum aber eine Wikipedia? Warum nicht etwas anderes? Aus meiner Sicht hat die Form der Wikipedia einen entscheidenden Vorteil, der leider für Controllerartige und Kommunikationsabteilungsleiter nur schwer zu verstehen ist und vielleicht nie wirklich zu schlucken: Man kann Artikel nach und nach schreiben, bis sie irgendwann einmal gut sind. […] Fazit: Ganze Artikel schreibt ,,KEINER“. Zusätze an Artikelbaustellen schreiben ,,VIELE“ (leider längst nicht alle). Deshalb funktioniert der Wikipedia-Ansatz und ein andersartiger nicht.

U.s.w.u.s.f., die Gründe für den Erfolg der Wikipedia kennen wir. Wie aber transponiert man dieses Prinzip in ein Unternehmen?

Mainz Photos #8

Noch einmal ein Blick in die aus der Augustinerreul, der kleinsten Straße hier in Mainz.