Alfred Grenander

Wer in Berlin mit dem ÖPNV unterwegs ist, vorzugsweise mit der U-Bahn, der begegnet seinen Werken fast auf Schritt und Tritt. Der Schwede Alfred Grenander hat in den ersten drei Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts 70 U-Bahnhöfe der berliner Hoch- und Tiefbahn gebaut, darunter so unterschiedliche wie den Wittenbergplatz, Krumme Lanke und den Alexanderplatz. Grenander baute im Geschmack der Zeit und fiel wohl deshalb bisher nicht weiter auf. Seine Keramik-Fliesen und ein dabei oft großzügiger Umgang mit Farbe sind typisch.

Das Deutsche Technikmuseum würdigt Grenander mit einer sehenswerten kleinen Sonderausstellung. Vielleicht macht das irgendwann auch einmal die Stadt Berlin mit der Benennung einer Straße, eines Weges oder Platzes nach ihm, der das Bild der Stadt doch ziemlich geprägt hat.

Comments are Disabled

%d Bloggern gefällt das: