Architekturfilmtage

Die 6. Architekturfilmtage in München widmeten sich filmisch dem Verhältnis von Architektur und Skulptur. Am ersten Abend liefen 3 interessante Filme über die spanischen Ingenieure und Architekten Antonio Gaudí und Santiago Calatrava, der auch in Berlin gebaut hat.

„La Casa Milà“ widmete sich ausführlich Gaudís seinerzeit umstrittenen, von den Bauherren gehassten „steingewordenen Manifest gegen den rechten Winkel“. Was man auf den ersten Blick nicht sieht, was sich einem als ungeübten Betrachter selbst vor Ort (inmitten zahlreicher Touristen) nicht unbedingt sofort erschließt ist die Modernität der in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts realiserten Konstruktion der Casa Milà: 1.600m2 Geschossfläche (pro Etage) ohne eine einzige tragende Wand! Die erste Tiefgarage Barcelonas. Ein zusätzlicher Schacht ermöglicht es, die beiden Innenhöfe frei von Versorgungsleitungen aller Art zu halten.

„Die Reisen des Santiago Calatrava“ von Christoph Schaub schließlich brachten eine filmisch beeindruckende Begegnung mit außergewöhnlichen Formen; dynamischen Gleichgewichten; erstarrten Bewegungen; beweglicher Architektur; Bauwerke als Skulpturen, Formen, die an Natur erinnern.

One Comment

  1. […] langes Wochenende in München mit vollem Programm. Nach langer Zeit traf es sich gut, zu den 12. Architekturfilmtagen dort zu sein. Die Tagen standen unter dem Motto […]

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