Posts in Category: Mediales

Funde (6)

Bersarin über Kriegsfotografie: Die Bilder des Krieges: Eine Ästhetik des Schreckens oder ästhetische Lust am Schrecklichen? sowie Kriegsgebiete – Anja Niedringhausʼ „At war“

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Warren Richardsons komplette Serie „Refugee Crisis Hungary“ – aus der das World Press Photo of the Year 2016 stammt.

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Die Bilder der griechischen Fotografin Antigone Kourakou, entdeckt über diesen Beitrag auf Monovisions.

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Der italienische Fotograf Riccardo Ceccato berichtet von einer Fotoreise in Japan und sieht dies wie ein Aufenthalt in einem Paralleluniversum: Losing Perception of Space and Time, Japan, as seen by a Gaijin

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Ein Freelens-Interview mit Julia Baier über Street Photography und ihre spezielle Interpretation, Bilder am Wasser: »Die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst«.

Funde (5)

Sehr, sehr, verdammt sehenswert: Die Monochrome Awards 2015 in den Kategorien Abstract, Architecture, Conceptual, Fashion / Beauty, Fine Art, Landscapes, Nature, Nude, People, Photojournalism, Photomanipulation, Portrait, Wildlife.

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1965-1975. Another Vietnam. Unseen images of the war from the winning side.

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Fotografien von Calogero Cammalleri – Lampedusa: Immigration, Tragedy, Reflection

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Fotografien von Magdalena SwitekPestka

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Fotografien von Sean Hopkins – Chicago in 21 pictures. Passend dazu heute im Leica-Instagram-Stream Magdalena Switeks Chicago-Foto:

Regram: Visiting #Chicago with @magdalenaswitek. Thank you for your post! /a>

Ein von Leica Camera (@leica_camera) gepostetes Foto am

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And last but not least: A look inside Tilda Swinton’s impossible wardrobes. (Fotografien von Rüdiger Glatz)

On Books and Photography: The PhotoBookMuseum

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Highlight des in Köln wieder aufgelegten Photoszene-Festivals (und zugleich eigenständig) war das durch Markus Schaden & Co. initiierte The PhotoBookMuseum im Carlswerk (noch bis zum 312. Oktober 2014). Über 30 Ausstellungen in 6 Sektionen – das war Stoff für mehrere Stunden. Für mich am augenfälligsten waren die Arbeiten von Carlos Spottorno (PIGS), Todd Hido (Excerpts From Silver Meadows) und David Alan Harvey (Based On A True Story).

Weiter: Das Kontrastlabor Köln betrieb eine größere, begehbare Dunkelkammer (Red Light – Dark Room). Und im Kellergeschoss war eine Rekonstruktion der Ausstellung von Chargesheimer »Köln 5Uhr30« (Photokina 1970) zu sehen. (s.a. Chargesheimer reloaded)

(Lesetipp: Rezensionsbericht von Klaus Honnef [auf Facebook]; )

Ein paar Photos von der Location im Carlswerk:


→ Friedrich Forssman: Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt

Forssmann hat dort – im LOGBUCH (Suhrkamp-Blog) – mit jedem Wort und Verve Recht! (Das müssen wirklich nicht alle verstehen.) …read more

Source: Instapaper Liked

→ Mythos Öffentlichkeit

Rudolf Maresch gestern auf Telepolis – ohne Respekt und für mich völlig nachvollziehbar (sowie mit etwas Hilfe von Kittler und Luhmann) – über Habermas‘ Konzept von der diskursiven Öffentlichkeit:

Hartnäckig hält sich hierzulande eine fixe Idee, die das demokratische Bewusstsein vor mehr als fünfzig Jahren heimgesucht hat […]

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Source: Instapaper Liked

Hugo Gernsback

Hugo Gernsback schaut eine Fernsehübertragung von seinem Rundfunksender WRNY auf dem Cover der Novemberausgabe 1928 von Radio News.
Quelle: Wikimedia Commons

Ich vermute, man kann den realen Einfluss von Hugo Gernsback – dem schillernden badisch-luxemburgischen Entrepreneur – auf die technische Intelligenzija, auf die Community in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts nachträglich nicht messen und deshalb nicht wirklich hoch genug einschätzen. Seine in Amerika publizierten, lehrreichen Elektrik- / Elektronik-Versandkataloge, seine technisch-wissenschaftlichen Periodika (mit erheblichen fiktionalen, inspirierenden Ingredenzien) dürften mindestens so anregend und prägend für die Zielgruppe gewesen sein, wie z. B. Steve Jobs frühe Apple-Bastel-Sets bzw. dann Apple I/II oder Richard Stallmans Free-Software-Initiative etwa ein halbes Jahrhundert später.

Seit 1953 wird der Hugo-Award vergeben. – Noch bis zum 12.01.2014 läuft im Karlsruher ZKM die kleine aber feine Ausstellung «Die Gernsback Prophezeiung. Father of Science Fiction».

Literatur:
Franz Pichler, Hugo Gernsback und seine technischen Magazine. Von „Science Facts“ zu „Science Fiction“ und „Cold Facts“. Zum Leben und zum Werk eines ungewöhnlichen Luxemburgers in den USA, Linz, 2013

Centre national de littérature (Ed.): Hugo Gernsback. An Amazing Story, Mersch, Luxemburg, 2009

Gernsback im Luxemburger Autorenlexikon

→ A Young Björk Deconstructs (Physically & Theoretically) a Television in a Delightful Retro Video