Conceiving Ada

Nach dem eher als „drückend“ empfundenen Abend mit Joseph Weizenbaum noch einmal das Filmscript von Lutz Dammbeck »Das Netz« gelesen. Darin: David Gelernter, Computerwissenschaftler, Autor des Buches und CEO von Mirror Worlds, und seine Vison einer zukünftigen virtuellen Gesellschaft, die nur noch auf Software basiert. Auf Basis einer Software, die nicht wie Windows und Unix die Daten in Ordnern verwaltet, sondern in einem einzigen, schwarmförmigen „Zeitstrom“, wo alles gleichzeitig verfügbar ist und man nicht überlegen muss, wo es sich befindet. (Erinnert mich an Konzepte wie das von Pile (s.a. Die paranoide Maschine.)

Dann auch den zauberhaft-aufrührerischen Film von Lynn Hershman-Leeson »Conceiving Ada« wiedergesehen. Tilda Swinton als Ada Augusta Lovelace, sehr eindrucksvoll. Conceive steht laut Leo übrigens für: ausdenken, begreifen, ersinnen, fassen, konzipieren, verstehen, schwanger werden. Conceiving Ada: Ada zeugen.

Es geht weiter, Zukunft bleibt spannend!

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