Copy ’n Paste

Das skrupellose oder naive Plagieren beginnt in der Kita, erreicht seine ersten Höhepunkte bei schulischen Hausarbeiten, manifestiert sich im Studium jeglicher Disziplin an den Hochschulen, und erreicht seinen vorläufigen Höhepunkt mit „z’amm‘ g’oogelten oder z’amm‘ g’nudelten“ Doktorarbeiten. Die meisten Lehrenden auf allen diesen Bildungswegstufen verschließen aus Unwissenheit oder eher wohl aus Bequemlichkeit die Augen.

Stefan Weber promotet mit diesem Artikel über die Krise der Kulturwissenschaften unter dem Plagiatsaspekt

Die Kulturwissenschaft wird zur abschreibenden Zunft, oder aber zur systematischen Umweltbelästigung durch wertlose Worthülsen und heiße Luft.

sein demnächst erscheinendes Buch »Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden«.

[NACHTRAG:] s.a. diesen und jenen Beitrag zum Thema bei SpOn

[NACHTRAG 2:] Links zum mehrteiligen Artikel von Stefan Weber in Telepolis
Textueller Missbrauch (Teil 1)
Die abschreibende Zunft (Teil 2)
Wissenschaft als Web-Sampling (Teil 3)
Contentklau in Blogs und anderswo (Teil 4)
Reuse, Remix, Mashup – also: Plagiieren erlaubt! (Teil 5)

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