Der halbe Turm

Ich habe die Hälfte, das erste Buch von Tellkamps „Der Turm“ – Die Pädagogische Provinz – geschafft. Und ich bin immer noch begeistert von seiner Art zu erzählen, eine Art, die ich als Wiederentdeckung der Langsamkeit des Erzählens, das Pflegen eines gründlichen Erzählens empfinde. Dabei gibt es stilistisch eine ziemlich große Abwechslung, manche Kapitel kommen als Drama daher, andere sind Slapstick, reflexiver Tagebucheintrag, Naturbeschreibung usw..

Und dann ist da dieses Motiv, dass die spezifisch Dresdener Art zu denken, früher und heute, sehr gut beschreibt:

Dresden … In den Musennestern / wohnt die süße Krankheit Gestern

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