Der Partyschreck

Es wurde viel geschrieben über Reich-Ranickis Frustausbruch, Aussetzer, Kritik oder wie auch immer man das nennen mag. (s.a. 1, 2, 3, 4)   „Eklat“ titelten so manche, „Spielverderber“ bisher niemand, so weit oder kurz ich sehe.

Martenstein ist es gelungen, in traumhaft zielgenauen Sätzen – die durch den Raum zischen wie geworfene Messer – das ganze System in seiner ärmlichen Zirkularität bloß zustellen: „Der Partyschreck“. Er kommt dabei ohne Satire oder Ironie aus, ungewohnt und merkwürdig für Liebhaber seiner Kolumnen. Gar vom teilnehmenden Beobachter ist die Rede…

2 Comments

  1. Jörg Friedrich Freitag, 17. Oktober 2008

    Tut mir leid, aber ich finde den von dir verlinkten Artikel gar nicht zielgenau. Z.B.ist es für einen Marcel Reich-Ranicki gar nicht mutig, vor diesen Leuten zu sagen,dass sie alle Blödsinn machen, im Gegenteil, das durfte man erwarten, es ist die Rolle der Person,die auch mal in der Öffentlichkeit Grass-Bücher zerreißt.

    • Tobi Mittwoch, 11. Februar 2009

      Das sehe ich genauso wie Jörg. Genau das ist der Job eines Reich-Ranicki.

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