Ein kurzer Text zum langen Abschied

Ein paar Folgen also noch, dann ist Schluss mit geistvoller Unterhaltung im Spätabendprogramm der ARD. Dann wird geblödelt. Und Harald Schmidt wird genau so unglücklich aussehen, wie einst neben Waldemar Hartmann. (Oder so gequält wie beim Talken mit seinen zahlreichen B- und C-Promi-Gästen in den letzten Wochen.)

Statt die Nische, eine kleine Oase intelligenter Unterhaltung zu pflegen, fokussiert man die durch Nachmittagstalkshows und ubiquitäre deutsche Comedy weichgeklopfte Zielgruppe, und erliegt dem als Trend langsam obsoleten Jugendwahn.

Ich jedenfalls habe keine Lust dergleichen Oberfläche zu ertragen, und warte auf die nächste TV-Auszeit aka schöpferische Krise von Harald Schmidt. Demnächst dann im Stadttheater

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