Einpacken, Aufbruch (1)

Johann Wolfgang von Goethe war wohl zu seiner Zeit überall dabei, wo sprichwörtlich Geschichte geschrieben wurde. So auch bei der Belagerung von Mainz, der alten Reichshauptstadt (sic!). Seine Notizen hat er 30 Jahre später zu einem fiktiven Tagebuch (s. Text beim Projekt Gutenberg-DE) verarbeitet.

Aus dem vor kurzem beim Societäts-Verlag erschienenen Buch (kein Link, das Buch findet man nicht mehr auf der Verlags-Webseite, deshalb Link zur DNB) erfahre ich, dass die Koalitionstruppen das alte Mainz in Schutt und Asche geschossen hatten, nicht viel blieb unversehrt.

Das Haus in der Heiliggrabgasse im Schatten des Doms soll damals schon gestanden haben. Mehr Fakten werden noch zu erforschen sein.

2 Comments

  1. Holger Dienstag, 25. Dezember 2007

    super, da wird wohl etwas dokumentiert?

  2. Helmut Lehr Donnerstag, 29. März 2012

    ….da finde ich immer noch mehr! Warum ist die Stadt zusammen geschossen worden? Weil die im Oktober 1792 erobernden Franzosen nicht weichen wollten! Nachdem die Republik inkorporiert war, gehörte die Stadt ja zu Frankreich, die haben ausgeharrt wie die Deutschen in Stalingrad. War ja damals von den Russen und in Mainz von den Deutschen eine Frechheit, sich einfach wieder ihre Stadt zurück zu holen! Selber schuld, daß die Stadt zerstört wurde, man hätte ja alles den Franzosen belassen können – da hätten die Franzosen endlich ihren Rhein als Ostgrenze und wir bestenfalls einen Status wie die Elsässer.

    Helau!

    H. Lehr

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