G9.3

Ein besonders anspruchsvolles Beispiel für funktionierende Künstliche Intelligenz schwimmt seit einiger Zeit im Londoner Aquarium: G9.3, ein künstlicher Fisch, ein Roboter-Karpfen. Der autonome Roboter besteht aus fünf Segmenten, davon sind vier beweglich und werden von Elektromotoren angetrieben. Die Koordination der vier Körperteile zu einer gleichmäßigen, fließenden Bewegung erfolgt durch einen sich selbst optimierenden Algorithmus. Optimieren muss und kann der Algorithmus so Manches: den Flossenschlag, den Energiehaushalt der Pumpe, welche den Wasserpegel in der Schwimmblase reguliert, die Bewegungen des Trimmgewichtes am Rückgrat, um die Lage im Wasser zu verstellen. Die Orientierung erledigt der Roboter-Karpfen durch die Auswertung der Messergebnisse von vier Infrarotsensoren.

Technisch ist G9.3 eine Sensation. Die Besucher des Aquariums wissen es offensichtlich nicht zu schätzen.

(Ich hab’s erst jetzt via SpOn bemerkt, Telepolis wusste es schon im vergangenen Oktober.)

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