Klimawandel vs. Klimakatastrophe

Die Rede soll vom immerwährenden Klimawandel sein. Aber Politik & Medien glauben, da hört keiner hin, also spricht man von Katastrophe. Das passt ganz gut auch deshalb, weil die Zeitung aka Kloake mit den vier Großbuchstaben dafür Spezialist ist: Wir haben noch 13 Jahre Zeit! (Wehe, das stimmt nicht!) Und weil von dieser Zeitung sowieso fast alle abschreiben, wenden sich immer mehr Politiker gleich an diese Buschtrommel, zum Beispiel heute die dem Möchtegern-Al-Gore Gabriel nachgeordnete Behörde Umweltbundesamt.

Die Klimakatastrophe ist die neue anthropo- / homozentrische Religion. Die Sehnsucht danach ist stark. Die zugehörige Kirche ist schon da, kompiliert aus Katakomben (Unser deutscher Wald, als Mythos.), Kirchturm(effekten) und Priesterschaft, die vom Kultus etlicher Millionen Subventionen ganz gut lebt. Das Reden über Atomtod, Rinderwahn, Vogelgrippe, Feinstaub, demographische Katastrophe usw. sind läppisch gegen die Deutungsmacht des mächtigsten aller archaischen Symbole, des Wetters. Typisch deutsch ist dann auch die Rezeptur: Verzicht. Das ist nicht nur zynisch gegenüber den Benachteiligten auf dieser Welt, es zeugt auch von einem tiefen Misstrauen in die menschliche Anpassungs- und Leistungsfähigkeit. – Mehr zu diesem Aspekt im Essay von Matthias Horx „Warum ich nicht an die Klimakatastrophe glaube„.

Der Heidelberger Paläoklimatologe Augusto Mangini kritisiert am IPCC-Bericht die Methodik, via der Analyse der Baumjahresringe das historische Wetter rekonstruieren zu wollen. Die Variabilität des Klimas der Nordhemisphäre ist vorwiegend und deutlich im Winter messbar, wenn die Bäume „schlafen“. Mangini versucht stattdessen seit vielen Jahren das historische Wetter anhand von Stalagmiten zu rekonstruieren, und stellt in seinem Text beeindruckende Korrelationen zwischen den in den Stalagmiten „archivierten“ Messungen und dem Aufblühen und Vergehen von Kulturen, z.B. den Siedlungs- und Blütephasen in Troja, dar: „Ihr kennt die wahren Gründe nicht„.

Die großen Vereinfacherer jedoch gaukeln Kausalitäten vor, ohne die Zusammenhänge verstanden zu haben, niemand hat die bisher vollständig verstanden.

(via oekologismus.de [1, 2] und side effects [1]; s.a. „Klimakatastrophenzweifel – eine Einführung“ und „Zweifel am Klimakterium„)

One Comment

  1. Stefan Schridde Samstag, 19. Mai 2007

    Die benannten Artikel machen tatsächlich, wie wichtig ein aufgeklärter Umgang mit dem Thema erforderlich ist. Wir befinden uns in einer ambivalenten Zeit voller Chancen und Risiken. Offensichtlich nutzen bereits die Herdentreiber die Verunsicherung, um aus Menschen Herden zu formen.

    Die Klimaforen http://www.klimaforen.de laden alle an Aufklärung und proaktiven Leben interessierten Menschen ein, hier ein starkes Gegengeiwcht zu setzen

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