Krisenkinder

Auch das ist die Jugend:

Als die New Economy zusammenbrach, war ich elf. Am 11. September 2001 war ich 12. Seitdem ich mitbekomme, was draußen in der Welt los ist, herrscht dort Krise. Ich bin ein Krisenkind. […] Auf die Krise gibt es zwei Reaktionen der Jugend: Entweder sie resigniert und wird vielleicht sogar gewalttätig – oder sie strengt sich noch mehr an.
Ich habe mich fürs Anstrengen entschieden. Ich kann nicht chillen. Den Gedanken, unproduktiv zu sein, finde ich furchtbar.

Der Text, der mich letzte Woche am stärksten beindruckt hat.

2 Comments

  1. Jörg Friedrich Montag, 9. Juli 2007

    Hallo Jürgen,

    interessant sind auch die Kommentare. Danke für den Link.

    Spontan denke ich, dass das ganze so neu nicht ist. Fast jeder kann sich auf diese Weise als Krisenkind empfinden und kann daraus (für eine gewisse Zeit) seine Motivation ziehen.

    Jörg

    • jl Montag, 9. Juli 2007

      ja, die kommentare spiegeln und verstaerken ziemlich gut das meinungsspektrum, denke ich.

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