La Biennale



Die 53. Esposizione Internazionale d’Arte (La Biennale di Venezia) steht unter dem Motto „Making Worlds“. Ausstellungsorte sind das Arsenale und die Giardini sowie zahlreiche, über die Stadt Venedig verteilte kleinere Locations. Davon sind beispielsweise eine Empfehlung wert „Bruce Nauman: Topological Gardens“ in der Università Iuav di Venezia (Santa Croce) sowie der australische Beitrag der Künstlergruppe „Once Removed“ in der Via G. Garibaldi.

Arsenale:

Der italienische Pavillon war für mich eine Überraschung; zuvor erlief man sich im Arsenale eine endlos und zusammenhanglos erscheinende Ansammlung von Installationen verschiedenster Art. Das ermüdete dann doch. Am Ende dann aber der italienische Beitrag „collaudi“, eine umfangreiche und vielgestaltige Sammlung neuer Kunst, mit Bezug auf den Futurismus – der einzige nennenswerte Beitrages Italiens zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

Freigelände Arsenale:

Der australische Beitrag, die Ausstellung „Once removed“ in der Via G. Garibaldi. Dazu gehört das „Sweet Barrier Reef“ von Ken Yonetani, eine Installation aus Zucker, 110x1250x360cm groß. (Unten eine Detailansicht.)

Giardini:

Im spanischen Pavillion eine Überraschung: die expressiven Bilder und Vasen von Miquel Barceló.

In den beiden skandinavischen Pavilions geht es hoch her. Dort liegt der „Collector“ tot im Pool seines luxuriös designten Bungalows…

Über den Küchenbau-Beitrag inklusive sprechender Katze von Liam Gillick im deutschen Pavilion schweige ich lieber. Die „Windswept Women: The Olds Girls‘ Troupe“ in Japans Pavilion sind dagegen auf jeden Fall sehenswert!

Zu guter Letzt noch der Beitrag der Komoren; das Schiff wurde im Container angeliefert, vor Ort zusammengebaut und am Kai bei den Giardini vertaut.



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