Limited Control

»El Violin« von Juan Gris,
»Desnudo« von Roberto Fernández Balbuena,
»Madrid Desde Capitán Haya« von Antonio López,
»Gran Sábana« von Antoni Tapies

Dies sind die Bilder, die der Lone Man im Madrid Art Museum Museo Reina Sofia gesehen hat.


Hat moderne Kunst wirklich so viel subversives Potenzial, dass aus ihr Impulse kommen (können), bestehende Ordnungen umzustürzen? Ist alle andere mögliche Opposition, zumal die anerkannte politische, sinn- und wirkungslos? Kommt daher das Unbehagen an moderner Kunst bei den Konservativen (und den Linken)? – Jim Jarmusch scheint mit »The Limits of Control« diese Gedanken zu ermöglichen [1], jedenfalls hat er das Wortmächtige aus William S. Burroughs gleichnamigen Essay in mindestens ebenso mächtige Bildwirkungen übersetzt:

So the idea was that he looks at everything in the way he looks at paintings.

Und mit dem Lone Man bekommen auch wir diese Gelegenheit, dazu gibt es endlich einmal wieder Filmmusik, die man nicht als störend empfindet. [2]

Soviel Kulturoptimismus wie in diesem Film ist selten.

[1] Boris Groys: Grenzen der Selbstkontrolle, Schnitt #55, S. 74
[2] s.a. A Cultural Glossary to The Limits of Control, Limits Scrapbook, Rezension im Schnitt: Broken Limits sowie die offizielle Homepage


Comments are Disabled

%d Bloggern gefällt das: