Mies van der Rohe in Berlin

Es gibt von ihm in Berlin nicht nur die Neue Nationalgalerie, das für mich schönste Gebäude Berlins. In Dahlem steht ein Ensemble von zwei Häusern (Haus Perls 1911, pavillonartiger Anbau 1928, Haus Werner 1913), gebaut von Mies van der Rohe zwischen 1911 und 1928. Sie stehen exemplarisch für die unterschiedlichen, aufeinander folgenden Stile in seinem Frühwerk.

Zum diesjährigen Tag des Offenen Denkmals konnte man das Bauensemble, das eine Walldorf-Schule für behinderte Kinder nutzt, besuchen.

In Hohenschönhausen steht das allgemein zugängliche Mies van der Rohe Haus (Landhaus Lemke) aus dem Jahre 1932, das letzte Bauwerk Mies‘ vor seiner Emigration. Ein Denkmal mit einer wechselvollen Geschichte. Ein beeindruckend minimalistisches Wohnhaus, ich könnt‘ mir vorstellen, drin zu wohnen und mich wohl zu fühlen.

(Das Photo links ist von der Website des Mies van der Rohe Hauses.)

Wer mehr über das Leben und Werk von Ludwig Mies van der Rohe wissen möchte, sollte die Online-Ausstellungen von Hermann Kühn, Fachreferent für Bauwesen an der Universitätsbibliothek der Technische Universität Hamburg-Harburg, besuchen. Herr Kühn hatte lange Zeit diese (und andere) Online-Ausstellungen mit viel Material versehen und liebevoll gepflegt. Diese Seite ist eingestellt worden. Hier die gespeicherte Version im Web-Archiv – unter Umständen mit unvollständigen Inhalten oder Illustrationen.

Haus Perls mit Anbau:

    


Details vom Landhaus Lemke, nach denkmalgerechter Instandsetzung



2 Comments

  1. S. Lemke Sonntag, 6. Januar 2008

    Ich bin ja begeistert von dem Haus, es trägt den gleichen Namen wie meine Famlie, und dann ist es kunsthistorisch auch noch bedeutsam.

  2. […] genau vor drei Jahren hatte ich hier einen Eintrag zu Mies van der Rohe in Berlin. Beim Recherchieren im Web stieß ich auf eine Online-Ausstellung zu Leben und Werk von Ludwig Mies […]

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