Objektivität und Gender in den Wissenschaften

Gestern Abend an der Humboldt Universität zu Berlin: Eröffnungsveranstaltung des Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie„.

Lorraine Daston vom MPI für Wissenschaftsgeschichte hielt den Eröffnungsvortrag. Über die liberale und die radikale feministische Kritik am Dogma Objektivität, diesem historisch jungen Ersatz für die Kategorie Wahrheit, die nicht Erreichbare. Darüber, dass Objektivität nichtsdestotrotz sinnvoll und erstrebenswert ist. Über Werkzeuge, mit denen man solche Dogmen dekonstruieren und wieder neu zusammensetzen kann.

Wenn vor 100 Jahren die Psychoanalyse hier Vorreiterin war, so sei es heute die Gender-Forschung.

P.S.: Auch an der HU ist es leider üblich, dass der Präsident nach dem Austausch der Begrüßungsformeln den Saal verlässt.

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