Orlando

Orlando in der Neuköllner Oper! Es lohnt sich!

2 Comments

  1. Julia Sonntag, 30. September 2007

    Kurz musste ich überlegen, ob es um Virginia Woolf, Tilda Swinton oder doch Händel geht.
    Klingt nach einer gewagten Neuinterpretation – gelungen genug, um im November nochmal hinzugehen?
    Ich hab “Orlando” schon mit Raketensprengköpfen hantieren sehen, aber “eigene Textfassung” klingt ja noch erschreckender.

    • jl Montag, 1. Oktober 2007

      der “Orlando”-stoff von Woolf ist eh fiktion – mit einem allgemeingueltigen muster. (also ist adaption kein tabubruch.) diese auffuehrung folgt einem libretto, wie es auf der verlinkten nko-website beschrieben ist.
      nko-stuecke zeichnen sich meist durch einen unkonventionellen kammermusikalischen zugang aus. und durch super-saenger sowie interessant choreografiertes szenischen spiel. alles in “wohnzimmer-atmosphaere”.
      bei “Orlando” leiert der barocke Haendel so vor sich hin, wie diese barockmusike halt strukturell so ist. musikalische leckerbissen (nicht von Haendel) waren je ein soli des akkordionisten und der harfistin. und drei der fuenf saenger(innen).

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