Schreibtisch-Metapher

Die Schreibtisch-Metapher ist jetzt über 30 Jahre alt, kommt aus den PARC-Labs, wurde erstmals mit den Apple Macintoshs eingeführt. Seitdem muss ein Computer-Desktop angeblich so aussehen wie ein Schreibtisch. Doch das tut er in der Praxis nicht wirklich, trotz vieler Verbesserungen in den letzten Jahren. Ist das Ziel überhaupt erreichbar, ist es eigentlich noch ein sinnvolles Ziel, oder ist es ein vergebliches Mühen?

Egal, hier gibt es eine interessante GUI-Demo von BumpTop zu sehen, die veranschaulicht, dass mit den Piles auf dem Bildschirm annähernd so umgegangen werden kann wie mit denen auf dem Schreibtisch.

(via CW Notizblog)

3 Comments

  1. Antje Donnerstag, 22. Juni 2006

    Will ich das wirklich??? Im Moment wäre ich eher umgekehrt froh, wenn auf meinem Schreibtisch solche Ordnung herrschen würde wie auf meinem Rechner – hier ein find und da ein grep und schon hab ich alles, was ich brauche!

  2. Haken Donnerstag, 22. Juni 2006

    die Cubicle-Metapher? … ich haett gern ein ‘fensterloses’ … fensterlos, he he, verstanden?

  3. sabbeljan Donnerstag, 22. Juni 2006

    geile unsetzung muss man schon sagen. auch einige features (wei z.B. bestimmte piles groesser zu machen, weil sie wichtiger sind / häufiger genutzt werden) sind lustig. aber ich glaube das führt nur zu noch mehr dokumenten auf dem desktop. zumal die physik hier ausgeschaltet ist. auf meinem realen schreibtisch bricht ein stapel irgendwann zusammen oder rutscht zur seite weg. – dann ist es zeit aufzuräumen. ausserdem manifestiert das doch die sichtweise von “dokumenten”…oder?

    nein, ich glaube es bedarf endlich der nutzung von “logik” die darauf beruht, dass das system lernt, was ich den ganzen tag so mache und mir dann die sachen wegsortiert oder hervorholt wie ich es brauche. und suchen per suchmaschine und/oder voice….

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