smile machines

Ein humorvoller Umgang der zeitgenössischen Medien- und Videokunst mit Maschinen, mit Technologie zeichnet die transmediale06-Ausstellung »SMILE MACHINES« aus. Zwei Beispiele, die emotionale Aspekte unseres Verhältnisses zu Maschinen interpretieren:

Die Emotion Vending Machine setzt sich ironisch mit der Produktion von Emotionen auseinander: man drückt drei von neun Buttons (scared, alone, optimistic, happy, overjoyed, terrified, depressed, nervous, ecstatic) und bekommt das Ergebnis visuell (auf nicht ersichtliche Weise aus gerade aktuellen „Internet-Daten“ in Echtzeit generiert) und akustisch präsentiert.

Der interaktive Roboter „Petit Mal“ versucht, Kontakt mit den Besuchern aufzunehmen. Dabei ist er ziemlich schüchtern, etwas verklemmt, immer auf Abstand bedacht. Der Begriff „Petit Mal“ soll in der Neuropsychologie für kurzzeitigen Kontrollverlust stehen, die Installation also somit für eine Kritik am Kontrollparadigma der Computertechnologie. Aber: so ein zartes Maschinenwesen tut bestimmt nicht weh. Er will doch nur spielen.

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