Stolen from strangers

Dieses Album kann ich allen, denen Schubladendenken beim Hören von Musik fremd ist, nur empfehlen! Der japanische Trompeter Jun Miyake hat mit Arto Lindsay, Lisa Papineau u.a. sowie Tuba, Cello, Chor, Sinfonieorchester, allerlei Schlagwerk, Gitarre und Samples ein traumhaft schönes Album gebastelt. Bossa Nova ist ein Grundmotiv, beschreibt diesen Sound aber nur völlig unzureichend. Es ist kein Cool-Jazz, keine Weltmusik, kein Trip-Hop. Alles ist sehr raffiniert miteinander verwoben, aber ganz und gar nicht „verkopft“.

Übrigens: diverse Soundschnipsel, wie z.B. bei iTunes, zeigen den Schwachsinn dieser Kauf-Anmache: wenn die ersten paar Sekunden schon für das Werk sprechen können sollen, muss dieses ein ziemlich langweiliges sein.

Der Tipp zu Miyake / »Stolen from strangers« kam via Rezension in einer Zeitung. Online-Rezensionen finden sich aber auch (1, 2, 3).

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