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Erika Stucky in Heidelberg…

… war einfach unglaublich toll, phantastisch! Mit ihren kongenialen Begleitern Jon Sass (Tuba) und Lucas Niggli (dr/perc) bestritt sie eine wahre Tour de Force in einem Teil ihres weiten musikalischen Kosmos, laut Plakat: Jazz, Experimental, Performance, Folk. Eines von mehreren Highlights war, wie sie die beiden Songs »Don’t Think Twice« und »Revolution« quasi übereinander gelegt darbrachte, sich diese im „allright“ Dylans / Lennons synchronisierten. Oder ein Eminem-Rap mit Jodel-Refrain gebrochen.

Erika Stucky ist eine begnadete Performerin, jede Geste, einfach alles ist Musik! Das muss man selbst erleben – ab und zu ist ja Gelegenheit dazu.

      


Suicidal Yodels

Erika Stucky (ihre etwas skurile, originelle Homepage) fiel mir erstmals im wunderbaren Film „Heimatklänge“ auf, siehe hier. Heute kam hier ihre CD »Suicidal Yodels« mit Stücken von ihr, Bob Dylan und Willi Nelson an. Schräger, Schweizer Blues.

Ich bin begeistert, ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sozusagen.

[UPDATE: Von dort kam der Tipp.]

heimatklänge

Heimatklänge – das klingt irgendwie bieder. Muss aber nicht, das sind Vorurteile. Im Stefan Schwieters Film »heimatklänge« mit Erika Stucky, Noldi Alder und Christian Zehnder geht es um weit mehr als „nur“ das Singen, er liefert auch Denkanstöße für die immer währende Diskussion der Werte Tradition, Familie, Heimat, Individuum, Gemeinschaft, Selbstverwirklichung …

Auch wenn die bisherige Resonanz konträr zu seinem Erfolg auf Festivals, z.B. der Berlinale ist: Ein absolut sehenswerter Film!