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Das halbe Island in einem halben Monat

Eine kleine große Rundreise mit einem kleinen gemieteten Auto (4×4, also pistentauglich [*]) vom Flughafen Keflavík über Reykjavík, durch die Westfjorde und den Norden, dann die Kjölur-Route (F35) durch das Hochland.

Gegen Ende kurz beim „Golden Circle“ vorbeigeschaut, dann ab in den Süden: Küstenorte und die Berge Eyjafjalla vor dem Gletscher Eyjafjallajökull (die Eruptionen 2010) und vor allem die Gletscherzunge Sólheimajökull sowie der gefährlichste der Vulkane, die Hekla.

Schließlich via Reykjavík nach Keflavík und dann zum Rückflug.

Die Karte oben ist für eine Vergrößerung anklickbar. Google Maps erlaubt nur 24 Stationen in einer Karte, damit ist die Route nicht wirklich abbildbar. Die Stationen im Einzelnen sowie ein paar Fotos:

Island: Wüsten und Oasen

  

Impressionen von zahlreich überquerten Hochebenen (heiði), durchquerten Steinwüsten (vor allem auf der Kjölur-Route) und aufgesuchten geothermalen Gebieten, deren heiße Quellen diese zu Oasen in der Wüste werden lassen (Hveravellir), oder die ziemlich nahe bei den Gletschern im Kerlingarfjöll für Farbe sorgen.

Island: Historisches

Keine Ausführungen zur isländischen Geschichte, dafür einige Bilder von musealen historischen Orten und Gebäuden.

Dabei ist häufig die Torfbauweise zu sehen. Torfplaggen statt das knappe Holz für die Wände und Grassoden auf den Dächern sorgten für eine gute Wärmeisolation. Die Beständigkeit dieser Bauweise bei Erdbeben soll sich in der Vergangenheit erwiesen haben.

Einige (Außen-)Aufnahmen von den Torfgehöften in Glaumbær, Laufás und Holár (zweiter Bischofssitz auf Island), und anderes.

Island: Häuser, Orte

Der typische Charme, der von einigen Fischerdörfern und kleinen Städten auf dem Lande ausgeht, beruht oft auf der Verwendung intensiv farbigen Wellblechs. Wellblech scheint der einzig wirksame Baustoff zu sein, der einigermaßen den Widrigkeiten von Wetter und Klima trotzt.

Mitunter halten sich aber auch einige typische Holzhäuser in den Orten, wobei Holz ein sehr knapper Baustoff ist.

Die Torfbauweise ist rein historisch.

Einige Beispiele aus Reykjavík, Breiðavík, Þingeyri, Bolungarvík und Keflavík.

Island: Berge, Gletscher, Vulkane

Nomen est omen.

Meist von unten gesehen.

Eindrucksvoll war die von Asche und Sand durchsetzte südliche Gletscherzunge Sólheimajökull des Mýrdalsjökull. Und was man so über die Hekla liest, lässt einen den scheinbar friedlichen Berg mit anderen Augen sehen. Der Kerið dagegen ist es wirklich.