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Lullaby for Liquid Pig In the Maybe World

Lisa Germano solo auf der Bühne im berliner Babylon (na gut, mit Sideman am Bass): genauso fragil und vielschichtig wie ihre Songs, verlegen den Beifall annehmend, nach ein paar Takten an der Gitarre fällt ihr ein, dass sie diesen Song ja eigentlich … sie wechselt zum Klavier, meistert mit Leichtigkeit die doch komplexen Songs. Sehr intim, symphatisch, authentisch. Am Ende des dreiviertelstündigen Gigs räumt sie ihre Utensilien und Wasserflaschen selbst zusammen, verheddert sich fast im Kabel.

Dann kam Mick Harvey. Und zwar mit einer Band, Vollblutmusiker wie er, an Drums, Orgel, Gitarre und Kontrabass. Sehr druckvoll spielend, trotzdem fein nuanciert, vor allem die jazzigen Drums.

Meine Skepsis war schnell verflogen, ich ließ mich von den Songs, der Spielfreude mit- und zum Kauf von „Two Of Diamonds“ hinreißen.

In the maybe world

Auf meinem Plattenteller dreht sich die neue Scheibe der Musikerin Lisa Germano: »In the maybe world«. Lisas Texte und Songs sind ja schon immer etwas anders, alternativ(e) im besten Sinne gewesen. Auch diesmal geht’s ums Leben, speziell um das, was am Ende steht: der Tod.

hey, hey
it’s just a rainy day
and I’ve gone blue

Listen! Es gibt einen freien MP3-Download und von allen Songs Samples.

(Tipp von Julia, Bilder von der verlinkten Seite)