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→ Zum Tod von Peter Kurzeck – Das Erzählen als „mantrahafte Einübung“ des Schreibens

Lesung VORABEND mit Peter Kurzeck

Das ist der Stuhl, auf dem heute Nachmittag Peter Kurzeck gesessen, gelesen, erzählt und etwas später sein Publikum verzaubert haben wird. Im Augenblick hält er sich noch zurück, bzw. redet sich im Hintergrund schon ‚mal in Stimmung.

Kurzeck ist ein unglaublich guter Erzähler, und wenn er wie heute von den dörflichen Kaufmannsläden seiner Kindheit erzählt, dann imaginiert man diese, dann sieht man sich selbst als Kind in diesem Laden (der eigenen Erinnerung), glaubt zu riechen, zu hören, zu tasten, zu sehen, was man selbst schon vergessen geglaubt. – Eine Archäologie der Alltagsdinge.

»Vorabend« und Autoreninfo beim Verlag, Rezensionen beim Perlentaucher.


Sonntagslektüren #1

Vier interessante Artikel in der heutigen FAS:

Julia Schaaf über Nicolette Krebitz (aktuell erstklassig im wirklich sehr sehenswerten Film »Unter dir die Stadt« von Christoph Hochhäusler) – »Am Tisch mit schönen Frauen«:

Wer über das Aussehen von Frauen redet, wenn es eigentlich um ihre Arbeit gehen sollte, untergräbt ihren Wert und ihre Position.

Nils Minkmar über den „Mangel an Reflexion, Argumentation und intellektueller Redlichkeit” deutscher Außenpolitik angesichts Gaddafis: »Der Terror den wir dulden«.

Man kann nicht am Ende der Welt das Leben von Soldaten für Prinzipien riskieren, die man am Mittelmeer verrät.

Ulf von Rauchhaupt empfiehlt eine ganze Menge spezieller Apps: »Daddeln für den Wissensdurst«.

Und schließlich, versteckt im Regionalteil: »Zwischen Frankfurt und Frankreich« – Florian Balke über Peter Kurzeck und dessen neuen Roman »Vorabend«. (Balke moderiert die morgige Lesung Kurzecks in Frankfurt, der Beginn von dessen Lesetour 2011.)