Posts Tagged: Rheinhessen

Herbstfarben #2

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am vorvorletzten Wochenende in den Weinbergen oberhalb Oppenheims

Herbstfarben #1

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am vorletzten Wochenende auf den Hangflächen um den Heidesheimer Berg

Einwanderung

Wer Häuser repariert, ist zwei Jahre, wer neue aufbaut drei Jahre frei von Steuern.
Schrecker, »Zuwanderung im Wonnegau«, in: Heimatjahrbuch Alzey Worms 2005, zitiert auf rheinhessen.de


Die Bevölkerung Rheinhessens hat insbesondere in der Vergangenheit viele Impulse von Außen erhalten, durch Zuwanderung. Davon gibt es auch bauliche Zeugnisse, die Trulli der italienischen Gastarbeiter des 18. Jahrhunderts (s. dort) und das barocke Puricelli-Haus italienischer Kaufleute in Bingen zum Beispiel.

Im 16. und 17. Jahrhundert war die Einwanderung vor allem eine Folge von weitsichtiger Siedlungspolitik, die vor allem auch religiöse Vertreibungen für die Betroffenen milderte und am neuen Ort zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Innovationsschub führte. So kamen u.a. aus Frankreich Hugenotten. Das damals kurpfälzische Rheinhessen war eine durch Kriege weitgehend verwüstete und entvölkerte Landschaft. Also gab es Anreize, s.o..

In Oppenheim am Rhein steht aus dieser Zeit noch der eindrucksvolle Hugenottenhof.


Altweibersommer

Warme Spätseptembersonne, heute am Rhein. Dieser führt Niedrigwasser, Inseln treten hervor, die die Menschen in Besitz nehmen. Der Weg liegt voller Eicheln, irgendwann gewöhnt man sich an das Knallgeräusch, das der darüber rollende Reifen des Fahrrads verursacht. In den Rebstöcken an der Rheinfront, am Roten Hang wird bereits von Hand gelesen, die Trauben sehen teils sehr reif aus. (Weitere warme, sonnige Tage können nicht schaden.) In den Straußwirtschaften bleibt kein Tisch frei.

Nirgends hört man Gespräche zur heutigen Wahl.

Von Trulli, Ruinen und der deutschen Schwierigkeit mit französischen Stilelementen

  

Vier Impressionen aus Rheinhessen