Posts Tagged: Schönheit

Die Ästhetik des Zufalls (sexuelle Selektion)

Schönheit im Auge der tierischen Betrachterin musste nicht die von Raffaels Madonna sein. Der gründliche Blick auf das Ornament brachte daher Mängel zutage.

Julia Voss, «Darwins Bilder»

Kluge Dahlemer Sommernacht

Ich habe die diesjährige Lange Nacht der Wissenschaften sehr entspannt und genießend auf dem Campus der FU in Dahlem, in der Takustraße am Standort des Zuse-Instituts sowie den Instituten der Mathematiker und Informatiker, verbracht.

Wann kommt man schon ‚mal in den unterirdischen Rechnerraum mit einem massiv-parallelen Supercomputer – dem berliner Teil des HLRN? Das derzeitige, 10 Jahre alte System besteht noch aus IBM p690-Systemen. (Damals Platz 48 in den Top500.) Die laufende Ausschreibung für ein ersetzendes System hatte sich durch die Auswirkungen der Föderalismusreform um mindestens 1 Jahr verzögert. Nebenbei gab’s einen kurzen Überblick zum Supercomputing und auf museale Stücke. (HPC-Service des ZIB; Handyschnappschüsse zeigen den Platz für das kommende System, einen Frame mit 32 CPUs, Sun-Server für andere Dienste, die Cray von 1984.)


Welt Frauen Taggen

Für alle Frauen, die sich heute über Primeln, Rosen und warme Grußworte gefreut haben: Super Idee von Tanja beim Spreeblick.

P.H. und Schönheit III

Schönheit als das Begleitende, der Schimmer, der Wahrheitsfindung

Labiler Schönheitsmensch: das Ausbleiben der Schönheit macht ihn böse – noch böser macht ihn die Häßlichkeit

Wenn er die Schönheit empfand, dachte sich in ihm von selber sein Kind herbei

Gegen Abend: die Mädchen werden schöner, und ich werde schöner (Leidseplein)

Mein, zeitweises, Bedürfnis nach Schönheit in Gestalt einer Frau, auch nur (vor allem?) im Vorübergehen: es ist fast ein Hunger, etwas beinah Herzzerreißendes. (Wie sagte sie? Der Mann, ein hungry hole?) Und wenn die Schönheit da ist? Ist sie da

Nofretete = »Die Schönheit ist da, ist angekommen« = heute das weiße Schmetterlingspaar auf der leeren Mittagsstraße nach Albana

Die Idealherrschaft der Schönheit: indem sie jeden besänftigt und jeden an das erinnert, was er war

Wozu stachelt mich die Schönheit auf? Immer dazubleiben

Quelle: weitere Fundstellen zu einem alten Thema hier aus »Gestern unterwegs«


P.H. und Schönheit II

Der Anblick des Schönen (der Aufblick) ist immer ein Anblick für. »Schau, wie schön!« Und er umarmte den, die andere

Das Schöne, auch wenn es dich nicht merkt, gibt dir den Blick zurück – mehr: »die verfeinerte Wiederholung deines Blickes im Geist« (siehe John Keats)

Naturschönes und Kunstschönes: das Naturschöne erscheint mir in der Regel »allzu« schön; durch diese Schönheit verschwindet das Wohlgefallen; es, das Naturschöne, macht mich, mit der Zeit, unruhig. Das Kunstschöne dagegen (be)stärkt das Wohlgefallen und beruhigt mich, und zugleich regt es mich (schön) auf; es schafft, in der Fremdheit des naturschönen, den Durchlass

Kopfstütze Schönheit

Die Schönheitsempfindung in der Müdigkeit; einzig als Müder unter Menschen, empfindet der einzelne auch sich selber als schön

Heute habe ich zum ersten Mal seit langem, in einer Stufengasse von Perugia, wieder die Leere erblickt (ja), und das war Schönheit

Quelle: weitere Fundstellen zu einem alten Thema hier aus »Gestern unterwegs«