Posts Tagged: Softwareentwicklung

→ Gumbrecht – Digital/Pausen: Geist der Software: an Insider’s View

Hans Ulrich Gumbrecht fragt sich,

wo der Geist in der Gegenwart angekommen ist und wo er — Widerspruch wie produktives Weiterdenken anregend – nun strahlt, anders formuliert: zu fragen, wo jedes Jetzt sein intellektuelles Zentrum hat

Er wird nach Gesprächen mit einem Softwareingenieur im Silicon Valley (Oracle) fündig und orakelt auch, was Quantum Computers bringen wird. …read more

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25 Jahre GNU

RMS auf der 1. WOS-Konferenz in Berlin 1999

Am 27. September vor 25 Jahren kündigte Richard M. Stallman mit einem Posting „new UNIX implementation“ in den Newsgroups net.unix-wizards und net.usoft GNU an. Was seitdem passierte, ist Legende. Wir alle nutzen alltäglich GNU-Software, viele wenden diese bewusst und aktiv an, die meisten schätzen die GPL. – Freie Software ist zum Glück aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Umfassende und kenntnisreiche Würdigungen werden in diesen Tagen verschiedentlich gesungen, z.B. in iX 10/2008, S95ff. Ich persönlich kann seit meiner „Erweckung“ nicht mehr ohne GNU; es ist als User einfach toll und produktiv, auf den verschiedensten Unixen (selbst unter Windows) die gleiche Software zu benutzen: emacs oder vim, gcc, die shellutils und die bash, sowie vieles mehr, nicht zu vergessen da unverzichtbar: die zahlreichen freien Softwarebibliotheken. Vielleicht ist es ein Segen, dass man bei der FSF zunächst das Augenmerk auf die User-Level-Software gerichtet hat. Ob man den GNU-Kernel Hurd braucht, vermag ich nicht einzuschätzen. Ist eine Konzentration auf GNU/Linux nicht besser?

Herzlichen Glückwunsch!

Vorgehensmodelle

Das Skript der Fernuni Hagen zum Kurs „Management von Softwareprojekten“ für das Sommersemester 2007 ist auf dem Stand von 2001, die referenzierte Literatur ist aus den 90er, teilweise aus den späten 80er Jahren. Der Überblick zu verschiedenen Vorgehensmodellen ist etwas für historisch Interessierte. Für diese mögen die umfangreichen Darlegungen zum V-Model 97 durchaus interessant sein. Seit November 2004 jedoch ist in der Branche, so man denn das Modell des Bundes heranzieht, das aktuelle V-Modell XT verbindlich. Immerhin wird, ein Tribut an die Modernität, auch ausführlich auf XP eingegangen.

Ich lege mir ‚mal als Korrektiv Scott Berkuns die bekannten Wunderwaffen und Methoden remixendes „Die Kunst des IT-Projektmanagements“ daneben…

Schnittstellen

Warum heißen Schnittstellen Schnittstellen, und nicht was sie eigentlich sein sollten: Verbindungsstellen? Weil Schnittstellen nie andauernd und richtig funktionieren und dabei auch noch wartungsarm sind. Weil Schnittstellen Schnittstellen sind, tun sie weh. Schnittstellen eben.

Wunsch und Wirklichkeit

So alt, doch immer wieder schön: What the User Wanted. Der Cartoon wurde laut Quibeldey-Cirkel zuerst in Brittan, J.N.G., Design for a Changing Environment. Computer Journal 23 (1980), Heft 1, S.13-19 veröffentlicht.

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