The Tracey Fragments

Das Sujet klingt ja erst ‚mal nicht spannend: Tracey „Its“ Berkowitz, 15, just a normal girl, hat Probleme mit ihrer Pubertät. Das familiäre Prekariat sowie die vom coolen Billy „Asshole“ Zero nicht erwiderte Liebe machen’s auch nicht besser.

Doch der kanadische Film »The Tracey Fragments« überzeugt formal. Bruce McDonald und seine Crew haben zwar nur 14 Tage gefilmt, aber neun Monate Fragmente kompiliert. Diese hunderte, tausende (?) von Fragmenten: Bilder, Szenen des selben Augenblicks aus verschiedenen Perspektiven, zeitgleich auf der Leinwand arrangiert spiegeln die Realität, die Gedanken und Phantasien Traceys. Die Anzahl gleichzeitig gezeigter Fragmente schwankt in Abhängigkeit von der Situation zwischen 1 (gaaaanz selten) und mehr als 24. Daraus entsteht ein eigenartiger Sog, man symphatisiert immer mehr mit der Hauptfigur Tracey.

Ich kann mich nicht erinnern, je in einem Film derart oft „f*ck“ gehört zu haben. Und: Den Namen Ellen Page sollte man sich merken.

(s.a. Film-Website)

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