Wandern im Aurlandsdalen

Eigentlich sollte in Finse unsere nächste geplante Tour ins Aurlandsdalen beginnen. Wegen des miesen Wetters haben wir aber auf den Wanderführer gehört und umdisponiert:

If early season snow blocks your route from Finse you can join the Aurlandsdalen walk at Geiteryghytta via bus from Geilo.

Auch wenn der Schnee uns nicht wirklich aufgehalten hätte – es war einfach hundekalt! (2°C, Schneeregen und schneidender Wind)

Also mit der Bergenbahn Richtung Osten nach Geilo, herunter auf etwa 800m. Dort schien die Sonne. (Wir konnten unser vor der Hardangervidda-Tour dort deponiertes Gepäck holen, sparten uns also eine spätere Rückkehr.) Aber es war Sonntag, kein Bus fuhr mehr direkt, es sollte aber via dem Städtchen Ål gelingen. Also nocheinmal in die Bergenbahn, noch weiter nach Osten und weitere 200m tiefer. 17°C und Sonnenschein in Ål! Später ging’s dann tatsächlich mit dem Bus nach Geiteryg.

Nun ein paar die kurze aber sehr schöne Tour beschreibende Bilder und Kommentare; die dritte Etappe geht in Norwegens Canyon, der fotografisch kaum abbildbar ist.


1. Etäppchen, von Geiteryg (Bushaltestelle vor der Tunneleinfahrt) nach Geiteryghytta
Geiteryg heißt übrigens Ziegenrücken, die Hütte liegt an der Versorgungsstraße, die um den Berg herum angelegt wurde, als man den Tunnel baute, auch wieder sehr schön an einem See gelegen, 1224m hoch, also etwa Finse-Niveau, an der Hütte leben domestizierte Rentierkälber

     
     
     
     
     

2. Etappe, von der Geiteryghytta nach Steinbergdalen
sehr schöne Wanderung, teils Sonne, teils Schneeregen, es geht auf 1350m hoch, dann wieder auf 1070m ‚runter
wir beschließen, von dort mit dem Bus nach Østerbo (nur noch 820m hoch) zu fahren, um am folgenden Tag die schönste aber längste Etappe nach Vassbygdi gehen zu können

     
     
     
     
     
     
     

3. Etappe, von Østerbo (820m hoch) über die Bjørnstigen (1000m hoch) nach Vassbygdi (auf 94m)
die längste (7,5h), anstrengendste und schönste Wanderung!
am Ende bekommen wir gar noch den Nachmittagsbus nach Flåm

     
     
     

ein Blick zurück; man achte auf die uns folgenden Wanderer, die an der Felswand entlanggehen

     
     
     
     
     
     
     
     
     

eine letzte Rast, an der Sommerfarm Sinjarheim

     


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