Wissenschaft im Netz mit Open Access II

Es fehlt hier noch ein kurzer Bericht zur gewesenen Open Access Informationsveranstaltung an unserer Hochschule. Für unsere Verhältnisse gut besucht, war die Veranstaltung ein Erfolg. Das war auch an der Diskussionsfreude messbar, zeitlich liefen wir etwas aus dem Rahmen…

Mein ganz persönliches Resümee: Professionalisierung tut wirklich not, Graswurzel-Aktivismus ist wenig hilfreich. Wildes Ablegen im Netz hat in der Wissenschaftsbranche keine Relevanz, wirklich keine. Man muss sich an die Spielregeln halten, Verlage sind nicht per se „teuflisch“ sondern leisten meist gute Arbeit. Diese muss finanziert werden, und sei es durch das author-pay-model wie bei BMC oder PLOS.

Für mich persönlich hat sich der Fokus des Interesses neu ausgerichtet auf:
• die dauerhafte Verfügbarkeit von Rohdaten und Software zu deren Erschließung sowie
• persistente digitale Identifikatoren und Anforderungen an Langzeitarchivierung
(Ein Beispiel für Rohdaten ist die Scientific Drilling Database [SDDB] des GFZ, hier die Messreihen aus dem Baikalsee. Zu Identifikatoren s. DOI und URN bei Wikipedia.)

Die offizielle Seite mit der Präsentation der interessanten, eloquent dargebrachten Vorträge einschließlich Video ist noch nicht fertig. Derweil können diese im PDF aber direkt abgeholt werden Hier die Direkt-Links zu den Vortrags-Folien (PDF):
UPDATE: Alle Dateien im Nirwana.

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